Ungefährliche Waldschabe oder unangenehme Kakalake/Schabe?

Waldschabe
veröffentlicht: 12.08.2021

Im Sommer steigt der Befall im Zusammenhang mit den Schaben, umgangssprachlich sind sie auch als Kakerlaken bekannt.

Doch nur 1 % der existierenden Schaben sind wirklich Schädlinge, da die überwiegende Zahl der Schabenarten völlig unabhängig vom Menschen lebt. So zählt zum Beispiel die Waldschabe zu den Nützlingen, die nicht bekämpft werden sollte. Und meist besucht uns die Bernstein-Waldschabe, diese wird gerne mit der Deutschen Schabe verwechselt. Erwachsene Tiere sind relativ einfach an den fehlenden Längsstreifen am Kopf und den durchscheinenden Flügeln zu erkennen. Schwieriger wird es bei Nymphen, da diese Ihre vollständige Farbgebung noch nicht erreicht haben.

Die Waldschaben können fliegen und sind harmlose Insekten, die für den Menschen keine Gefahr darstellen. Sie können keine Schäden an Gebäuden oder Möbeln anrichten.

Die Waldschabe ernährt sich von Pflanzenteilen und findet in der Wohnung nicht genügend Nahrung, um dort lange zu überleben. Die Waldschaben finden im Innenbereich nicht genug Nahrung und sterben meist nach nur eins bis zwei Tagen ab.

Da Waldschaben stets von draußen kommen, kann man mit Fliegengittern den Tieren den Eingang in die Wohnung versperren. Wer also viel Grün am Haus oder auf dem Dach hat, wird sehr wahrscheinlich aber immer mal wieder einen ungebetenen Gast in der Wohnung vorfinden. Eine Bekämpfung der Schaben im Innenbereich ist wenig sinnvoll.

​​​​Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine "Kakalake" oder eine einfache Waldschabe besucht, dann können Sie uns gerne ein Foto zukommen lassen. Wir bestimmen schnell und unkompliziert, um welche Schabenart es sich handelt. Email: info@burkhardt-sbk.de

>> Mehr Infos auch in unserem Online-Schädlingskatalog

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