Bürgerbeteiligung: Sanierungsgebiet Historische Mitte Echterdingen | myle.de

Bürgerbeteiligung: Sanierungsgebiet Historische Mitte Echterdingen

Bürgerbeteiligung: Sanierungsgebiet Historische Mitte Echterdingen
veröffentlicht: 15.01.2020

In den letzten beiden Jahren ist viel passiert in der „Historischen Mitte Echterdingen". Die erste große Bürgerwerkstatt im Mai 2018 war ein voller Erfolg. Die Ergebnisse sind in die vorbereitende Untersu­chung eingeflossen und werden auch im weiterem Verfahren berücksichtigt.

Nun möchte Erste Bürgermeisterin Eva Noller im Namen der Stadt Leinfelden-Echterdingen mit den Bürgern/innen in der 2. Bürgerwerkstatt an der individuellen Gestaltung der „Historischen Mitte" arbeiten und über den aktuellen Stand der Beteiligung und der Vorplanung informieren. Die drei großen Themen an diesem Tag werden Mobilität, Öffentlicher Raum und Stadtleben sein. Hierfür sollen gemeinsam Ideen entwickelt werdden, die die Mitte Echterdingens nachhaltig verbessern.

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen lädt zur 2. Bürgerwerkstatt „Historische Mitte Echterdingen"

  • am Samstag, 25. Januar 2020 um 11.00 bis 14 Uhr
  • in der Zehntscheuer Echterdingen, Maiergasse 8 ein
  • AGENDA HIER online

Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten bis 22. Januar: s.eitl@le-mail.de oder Tel.: 0711/1600-732

Details laut Pressemeldung der Stadt LE:

Das Sanierungsgebiet rund um Rathaus und Kirche hat viele schöne Ecken. Es gibt aber auch Bereiche, wo der Zahn der Zeit genagt hat. Beispielsweise könnte es mehr attraktive Plätze zum Verweilen und Spielen geben, deshalb sollen im Zuge von ohnedies notwendigen Kanalarbeiten die Plätze und Straßen neugestaltet werden. 

Die Historische Mitte soll dabei sukzessive eine einheitliche Handschrift bekommen, wobei das charakteristische Nebeneinander von dörflichen und städtischen Bereichen bewahrt werden soll. Dazu wurde von den Stadtplanern ein Gestaltungskatalog erarbeitet für Materialien und Formen. Als „urban“ gelten großformatige Platten, Stahl und geordnete Formen, während den „dörflichen“ Charakter Kleinpflaster, Holz und organische Formen ausmachen. Auch Baumreihen entlang der Straßen sind denkbar. Und auch das Thema Verkehr spielt eine wichtige Rolle. Vorrangiges Ziel ist die Verkehrsberuhigung. Aber auch das Thema Parken wird nicht außer Acht gelassen.
  
Das Sanierungsgebiet gehört zum Förderprogramm „Soziale Stadt“ und erstreckt sich von der Plieninger Straße und Burgstraße zur Hauptstraße im Westen und zur Garten- und Christophstraße im Süden. Die Büros citiplan und DIE STEG haben in den vorbereitenden Untersuchungen die städtebaulichen Ziele definiert. Darin eingeflossen sind Anregungen aus der ersten großen Bürgerbeteiligung im Mai 2018, in der sich die Teilnehmer für die Belebung der Ortsmitte und ein besseres Fahrrad- und Fußwegenetz ausgesprochen hatten.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt werden in eine Beschlussvorlage einfließen, die noch in diesem Frühjahr dem Gemeinderat vorgelegt wird.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Frühjahr 2021 mit den Baumaßnahmen in der Christoph- und Burgstraße begonnen wird. Ein Jahr später würde die Bernhäuser Straße folgen, und im Frühjahr 2023 könnten die Bauarbeiten in der Hauptstraße starten.  

In der Ideenwerkstatt am 25. Januar möchte die Stadt über den aktuellen Stand der Planung informieren und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter an der Gestaltung des historischen Ortskerns von Echterdingen arbeiten. Themen werden sein: Wie kann die Mobilität der Zukunft gestaltet werden, wie soll der öffentliche Raum aussehen und wie kann das gemeinsame Stadtleben – auch für Kinder und Jugendliche – gestärkt werden?
 

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